BMBF-Forschungsschwerpunkt | Steuerung im Bildungssystem

Newsletter vom 20.01.2012

07.07.2011

Willkommen zur Erstausgabe

Steuerung im Bildungssystem - der Newsletter der Koordinierungsstelle

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Newsletter Erstausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,

das Neue Jahr als - zumindest kalendarischer - Wendepunkt soll auch uns als Koordinierungsstelle "Steuerung im Bildungssystem" ein willkommener Anlass sein, die (Wissenschafts-)Ereignisse aus 2011 Revue passieren zu lassen und Kurs zu nehmen auf das nun beginnende Forschungsjahr. Neu ist, wie Sie gerade als Empfänger/in der Erstausgabe bemerken, dass wir unsere Aktivitäten zur Unterstützung des Forschungsschwerpunktes um einen Kommunikationsweg erweitert haben: Künftig werden wir Sie auf diesem Weg regelmäßig in Form von Hintergrundberichten, themenfokussierten Einzeldarstellungen aus Wissenschaft, Politik oder Praxis sowie Veranstaltungshinweisen über interessante Beiträge, Befunde und Entwicklungen zur Steuerung des (schulischen) Bildungssystems informieren.

 

Unser Auftrag:

Die Koordinierungsstelle SteBis unterstützt und vernetzt die am Forschungsschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligten Wissenschaftsprojekte aus der Pädagogik, der Psychologie sowie den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, die sich im Förderzeitraum 2010 bis 2014 mit der Sicherung und Weiterentwicklung von Schulqualität beschäftigen.

Welche Bedeutung haben Vergleichsarbeiten für die Unterrichtsentwicklung? Wie setzen Schulleiterinnen und Schulleiter die Ergebnisse von Schulinspektionen zur Leistungssteigerung ihrer Organisation ein? Sind Abiturientinnen und Abiturienten mit zentralen Schulabschlüssen erfolgreicher auf dem Arbeitsmarkt? Welche Maßnahmen sind geeignet, um Schulen in schwieriger Lage bei der Verbesserung ihrer Lernstandsergebnisse zu unterstützen? Dies sind nur einige der Fragen, denen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihren Projekten durch eigene Untersuchungen in der Praxis nachgehen.        

 

Neben der Vernetzung der wissenschaftlichen Aktivitäten im Forschungsschwerpunkt ist es unser Anliegen, den Austausch zwischen Wissenschaft, Bildungspolitik und -verwaltung sowie schulischer Praxis zu fördern. Wir wollen deshalb dafür Sorge tragen, dass die Forschungsbefunde aus dem Förderschwerpunkt "Steuerung im Bildungssystem" auch bei Steuerungsakteuren in der Bildungsverwaltung und der schulischen Praxis ankommen.

Als ergänzendes Angebot zu unserer Homepage  www.stebis.de und unseren Transfer-Unterstützungen im Bereich wissenschaftlicher Publikationsarbeit soll der Newsletter allen an Bildungssteuerung Interessierten innerhalb und außerhalb der Fachwelt einen Einblick in aktuelle Beiträge und Entwicklungen der empirischen Bildungsforschung im Bereich der Steuerung im Bildungswesen geben. Wir freuen uns über Feedback, Anregungen oder Vorschläge zur Veröffentlichung von Beiträgen.

Jahresrückblick 2011

Tagungen und Kongresse 2011 - SteBis zeigt Präsenz

Postersession

Prof. Dr. Heinrich bei der Projektpräsentation

Erste Ergebnisse der SteBis-Projekte wurden 2011 im Rahmen von Einzelbeiträgen oder Symposien auf den folgenden Konferenzen und Tagungen präsentiert:

Bei der Herbsttagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) in Klagenfurt zum Thema „Baustelle Lehrerbildung“ waren Beiträge aus den Projekten „Die Realisierung testbasierter Schulreform in der Mehrebenenstruktur des Schulsystems“, „Schulen als Steuerungsakteure im Bildungssystem (StABil)“ sowie aus dem Projekt „Evidenzbasiertes Handeln im schulischen Mehrebenensystem - Bedingungen, Prozesse und Wirkungen (EviS)“ vertreten.

Im Kontext der Herbsttagung der Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung, Bildungsrecht (KBBB) in Bayreuth, deren forschungsbezogener Rahmen sich auf Fragen der „Deregulierung im Bildungswesen“ bezog, konnten zwei komplette Sessions von SteBis-Projektnehmern gestellt werden. Die Projekte „Die Realisierung testbasierter Schulreform in der Mehrebenenstruktur des Schulsystems“, „EviS“ und „StABil“ widmeten sich dem Thema „Evidenzbasierte Steuerung“. In einer zweiten Session wurden drei Beiträge zum Thema „Deregulierung oder Delegation? - Schulinspektion als Frageanlass und Beispiel“ vorgestellt (durch die Projekte „Schulinspektion als Steuerungsimpuls zur Schulentwicklung und seine Realisierungsbedingungen auf einzelschulischer Ebene“ und „Externe Evaluation/Schulinspektion und Qualitätsentwicklung von Schulen“). Ein weiterer Vortrag aus dem SteBis-Kontext fand im Rahmen der Session „Schulleitung“ statt (Projekt „Schulleitungshandeln zwischen erweiterten Rechten und Pflichten (SHaRP)“).

Auf der European Conference on Educational Research (ECER) in Berlin zum Thema “Urban Education” haben sich mehrere SteBis-Projekte mit Vorträgen (Projekte „StABil“, „Schulentwicklung unter Bedingungen vielfacher Bildungsrisiken“ sowie  Schulinspektion als Steuerungsimpuls zur Schulentwicklung und seine Realisierungsbedingungen auf einzelschulischer Ebene) und Postern (Projekte „Strategien der Qualitätssicherung von Schulen in schwieriger Lage“ und „Externe Evaluation/Schulinspektion und Qualitätsentwicklung von Schulen“) präsentiert.

Bei der Konferenz der European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) in Exeter zum Thema “Education for a Global Networked Society” war das Projekt „Die Realisierung testbasierter Schulreform in der Mehrebenenstruktur des Schulsystemsvertreten mit einem Vortrag zum Thema “Differential effects of low-stakes mandatory testing on data based school improvement”.

Neben den wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen wurde der Forschungsschwerpunkt SteBis auch im internationalen Raum - über eine Posterpräsentation der Koordinierungsstelle - bei der Konferenz der European Association for Practitioner Research on Improving Learning in education and professional practice (eapril) in Nijmegen (NL) vertreten. Im Rahmen dieser Konferenz konnten wichtige Impulse zum Thema „evidence-based policy“ (z.B. im Workshop von David Gough, Direktor des „Evidence for Policy and Practice Information and Co-ordinating Centre“) aufgegriffen werden, die sicherlich bei der SteBis-Zwischentagung weiter diskutiert werden.

Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Förderung der Nachwuchswissenschaftler/innen

Doktorandinnen bei der Weiterbildung

Eine für die empirische Forschungsarbeit wichtige Aufgabe der Koordinierungsstelle besteht in der projektspezifischen Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Bei der Erforschung von Fragen der Systemsteuerung kommen sowohl spezifische qualitative wie quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz, etwa für Dokumentenanalysen oder statistische Mehrebenenanalysen. Weil diese Verfahren in der Regel nicht Bestandteil der Methodenausbildung im Studium sind, ist hier eine gezielte Nachqualifizierung sowohl für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst als auch für die gesamten Projekte von hohem Wert.

Die Koordinierungsstelle hat daher bereits im vergangenen Jahr die ersten Maßnahmen zur Qualifizierung der Doktorandinnen und Doktoranden auf Grundlage einer Bedarfsabfrage bei den Projekten organisiert.

Auf Basis der am häufigsten nachgefragten Themen wurden folgende vier Workshops geplant:

  • Quantitative Methodik: Strukturgleichungsmodelle
  • Qualitative Inhaltsanalyse nach Prof. Dr. Philipp Mayring
  • Quantitative Methodik: Mehrebenenanalyse
  • Academic Writing / Wissenschaftliches Publizieren.

 

Im September 2011 fanden die ersten beiden Themen im Rahmen zweier, je zweitägiger Workshops in Berlin statt. Besonders erfreulich war, dass für den Workshop zur qualitativen Inhaltsanalyse mit Dr. Thomas Fenzl ein Mitarbeiter von Prof. Dr. Philipp Mayring aus der Alpen-Adria Universität in Klagenfurt gewonnen werden konnte. Herr Dr. Fenzl gestaltete die Qualifizierung nach Aussagen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr anregend: In praxisnahen Übungsphasen wurden die Doktorandinnen und Doktoranden neben der theoretischen Vorarbeit zur eigenen qualitativen Erschließung von Textdokumenten angeregt.

Daran anschließend vermittelte Frau Claudia Crayen, Expertin für Methoden und Evaluation aus dem Arbeitsbereich von Prof. Dr. Michael Eid an der Freien Universität Berlin, in ihrem Workshop den bundesweit angereisten Gästen weiterführende Grundlagen zu Strukturgleichungsmodellen.

Auftaktveranstaltung des Forschungsschwerpunkts

Veranstaltungseröffnung durch Hendrik Vogt (BMBF)

Eröffnung der Veranstaltung durch Hendrik Vogt (BMBF)

Zur Eröffnung der projektübergreifenden Zusammenarbeit waren am 20. und 21. Juni 2011 die am Forschungsschwerpunkt SteBis beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einer Einladung der Freien Universität Berlin ins Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft auf dem Campus Dahlem gefolgt. Neben der Begrüßung durch den FU-Präsidenten Prof. Dr. Peter-André Alt haben sich Prof. Dr. Felicitas Thiel (Freie Universität Berlin) und Prof. Dr. Hans Anand Pant vom Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) als projektleitende Gastgeber vorgestellt und das Zusammentreffen zur Bekanntmachung der Ziele, Aufgaben und ersten Aktivitäten der Koordinierungsstelle genutzt.

Für den Projektförderer, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, betonte Hendrik Vogt vom Referat "Bildungsforschung" in seinem Vortrag zu den Zielen und Perspektiven der Bildungssteuerung die große Bedeutung wissenschaftlich fundierten Wissens für die Gestaltung und Entwicklung bildungspolitischer Maßnahmen. PISA habe erheblich zu der Erkenntnis beigetragen, "dass man wissenschaftlich fundiertes Wissen braucht, wenn man Veränderungen im Bildungswesen einleiten und begleiten will, die dann auch tragen und nachhaltig sind."

Sowohl im Vorschulbereich, auf Unterrichtsebene als auch mit Blick auf die gesamte schulische Organisation, beim Aufbau regionaler Bildungspartnerschaften oder bei der Verabredung nationaler Bildungsstandards, immer sei man – so Vogt gegenüber den anwesenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – „darauf angewiesen, dass diese Veränderungen durch Forschung grundgelegt, begleitet und bewertet werden.“

Das Bundesministerium fördert insofern neben den Projekten zur Bildungssteuerung auch das Nationale Bildungspanel (NEPS) sowie Forschungsarbeiten aus dem Bereich der naturwissenschaftlich fundierten Lehr-Lernforschung, der Sprachdiagnostik, der Professionalisierung pädagogischen Personals oder Projekte, die sich mit der Verbesserung des Hochschulwesens und der kulturellen Bildung beschäftigen (siehe dazu auch: http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de). Aktuell unterstützt das Bundesministerium insgesamt 185 Forschungsvorhaben mit rund 13 Mio. Euro jährlich.

Einen wissenschaftlichen Höhepunkt der Tagung bildete die Key-Note von Prof. Dr. Helmut Willke zur "Politischen Steuerung des Bildungssystems": Geprägt durch seine frühere Zusammenarbeit mit dem Systemtheoretiker Niklas Luhmann diskutierte Willke, Lehrstuhlinhaber für Global Governance der Zeppelin University in Friedrichshafen, in seinem Vortrag die Herausforderungen und Schwierigkeiten erfolgreicher Interventionen in komplexe Sozialsysteme wie dem Bildungswesen. Den Gesamtbeitrag können Sie unter http://www.stebis.de/videos/Willke_Video/index.html als Streaming Video abrufen.

Während die Projektleitungen sich in Arbeitsgruppen zu gemeinsamen inhaltlichen Zielsetzungen für die weitere Projektlaufzeit austauschten und Perspektiven der Zusammenarbeit entwickelten, verständigten sich die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer durch die Projektkoordinatorinnen Katja Thillmann und Jasmin Tarkian moderierten Gesprächsrunde über ihre Qualifizierungsbedarfe aus dem Bereich der empirischen Sozialforschung.

Ausblick auf das Forschungsjahr 2012

Relevante Kongresse in 2012

Relevante Kongresse in 2012

Relevante Kongresse in 2012

An dieser Stelle möchten wir Sie auf kommende nationale und internationale Veranstaltungen hinweisen, auf denen relevante und aktuelle Beiträge zur Bildungssteuerung im Schulwesen aus dem SteBis-Forschungsverbund zu erwarten sind.

DGBV-Tagung

Thema der diesjährigen Fachtagung der AG Qualitätssicherung der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV), auf der sich am 02. und 03. März 2012 in  Bad Kreuznach wissenschaftliche und und bildungsadministrative Experten austauschen, wird die "Professionalisierung von Schulinspektion und Schulaufsicht" sein. Die wissenschaftlichen Koordinatorinnen Katja Thillmann und Jasmin Tarkian werden im Anschluss an einen Beitrag von Prof. Dr. Hans Anand Pant zur Professionalität von Schulinspektoren mit einem SteBis-Informations-Stand vertreten sein.

23. Kongress der DGfE

Für den diesjährigen DGfE-Kongress, der vom 12.-14.03.2012 in Osnabrück stattfindet, sind die teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgerufen, mit ihren Beiträgen Perspektiven und Herausforderungen zu erschließen, die sich aus einer zunehmend globalisierten und informatisierten sowie an Komplexität gewinnenden Wissensgesellschaft ergeben, in der Bildungsverläufe und Steuerungsmaßnahmen neue Spielräume erhalten und damit immer weniger konventionellen Mustern folgen. Aus der SteBis-Förderlinie stellen sich - organisiert in zwei Symposien, einer Arbeitsgruppe und einem Themenforum - folgende Projektnehmerinnen und Projektnehmer der sich daraus ergebenden Frage nach "Erziehungswissenschaftlichen Grenzgängen":

Symposium: Grenzüberschreitungen im Mehrebenensystem Schule:

Wie sich Grenzüberschreitungen in der Region darstellen können, zeigen über eine Erforschung regionaler Schul-Governance am Beispiel der Schulinspektion Dr. Bianca Preuss und Maike Lambrecht vom Verbundprojekt "Schulinspektion als Steuerungsimpuls zur Schulentwicklung und seine Realisierungsbedingungen auf einzelschulischer Ebene". Einen nationalen Vergleich dazu ziehen Prof. Dr. Oliver Böhm-Kasper (aus dem gleichnamigen Projekt) und Prof. Dr. Kathrin Dedering mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Projekt: "Schulinspektion und Qualitätsentwicklung von Schulen", indem sie Analysen zur Schulinspektion in ausgewählten deutschen Bundesländern vornehmen. Im internationalen Fokus durchleuchten diese Frage mit Prof. Dr. Herbert Altrichter und Prof. Dr. Stephan Huber zwei Bildungsforscher aus Österreich und der Schweiz, ergänzt durch den norwegischen Wissenschaftler Prof. Dr. Guri Skedsmo.

Arbeitsgruppe: Schulentwicklung in schwieriger Lage:

Erste Befunde zu der Frage, wie Schulentwicklung in schwieriger Lage funktionieren kann und welche Unterstützungsmöglichkeiten empfohlen werden können, stellen Prof. Dr. Isabell van Ackeren und Prof. Dr. Marten Clausen mit ihren Mitarbeiterinnen in ihrem Beitrag zu "Strategien der Qualitätsentwicklung von Schulen in schwieriger Lage" dar.

Themenforum: Schulentwicklung

In dieser Arbeitsgruppe sollen die Grundlagen einer datengestützten Schulentwicklung mitsamt ihrer praktischen "Gelingensfrage" herausgearbeitet werden. Prof. Dr. Uwe Maier und Kolleginnen vom Projekt "Die Realsierung testbasierter Schulreform in der Mehrebenenstruktur des Bildungssystems" stellen dazu mit ihrem Beitrag die Grenzen testbasierter Systeme für die Unterrichts- und Schulentwicklung heraus. Prof. Dr. Isabell van Ackeren und Prof. Dr. Marten Clausen gehen in ihrem Forschungsverbund EviS (Evidenzbasiertes Handeln im schulischen Mehrebenensystem) der Frage nach, in welchem Maße Schulleitungen und Lehrkräfte in der Praxis tatsächlich auf der Grundlage von Evaluationsdaten handeln. Das StABil-Verbundprojekt "Schulen als Steuerungsakteure im Bildungssystem" von Prof. Dr. Felicitas Thiel und Prof. Dr. Hans Anand Pant untersucht die schulische Nutzung von Evaluationsdaten vor dem Ziel, typische Konfigurationen der Nutzung evaluativen Wissens zu identifizieren und sie auf Zusammenhänge mit weiteren Merkmalen der Schule zu prüfen.

Symposium: Schulleitung als Akteur evidenzbasierter Steuerung – Bedingungen der Nutzung und Faktoren der Begrenzung von Gestaltungsspielräumen

In dieser Arbeitsgruppe präsentieren die vortragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeiten aus dem Bereich der Schulleitungsforschung. Dazu wird Dr. Stefan Brauckmann vom DIPF erste Ergebnisse aus seiner Analyse zu den Belastungsfaktoren von Leitungshandeln im Rahmen erweiterter schulischer Eigenverantwortung vorstellen (Projekt SHaRP). Prof. Dr. Felicitas Thiel und Prof. Dr. Hans Anand Pant (StABil) fokussieren die Frage nach der schulleitungsgesteuerten Personalentwicklung über die Nutzung von externen wie internen Evaluationsdaten. Die Rolle der Schulleitung im Rahmen der Initiierung und Unterstützung von Schulentwicklungsprozessen durch Fremdevaluation wird von Prof. Dr. Jochen Wissinger aus Gießen dargestellt (Verbundprojekt Schulinspektion). Wie Schulleitungen Lernstandsergebnisse für die Unterrichtsentwicklung verwenden, zeigt Prof. Dr. Harm Kuper aus Berlin mit seiner Arbeitsgruppe zur Realisierung testbasierter Schulreform auf.

BMBF-Tagung "Bildungsforschung 2020":

Ebenfalls im Frühjahr (28.-30.03.2012) präsentiert sich der Forschungsschwerpunkt SteBis auf der BMBF-Tagung "Bildungsforschung 2020", auf der auch alle weiteren, durch das BMBF getragenen Förderlinien der empirischen Bildungsforschung der fachlichen Öffentlichkeit exemplarisch ihre Befunde vorstellen und gemeinsam diskutieren werden.

AERA

In Vancouver, Kanada, soll auf dem jährlich stattfindenden Kongress der American Educational Research Association (AERA) vom 13.04.-17.04.2012 - gefragt werden, wie Wissen zur Verbesserung des Bildungssystems dienen und stärker in die Praxis transferiert werden kann ("Non Satis Scire: To Know Is Not Enough").

SGBF Kongress

“Bildungsungleichheit und Gerechtigkeit – Wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen” wird das Thema auf dem kommenden SGBF-Kongress sein, der vom 02.07.-04.07.2012 in der Schweiz (Bern) stattfindet.

EARLI JURE

(Insbesondere) wissenschaftliche Nachwuchsforscherinnen und -forscher präsentieren sich auf auf der EARLI JURE Conference 2012, die vom 23.07.-27.07.2012 in Regensburg stattfindet. Die Beiträge auf dieser Veranstaltung beziehen sich auf: "A Learning Odyssey: Exploring New Horizons in Learning and Instruction".

EARLI SIG

Special Interest Groups werden in 2012 von der EARLI zu zwei Themenschwerpunkten gebildet, die in parallel stattfindenden Kongressen behandelt werden: Auf der EARLI SIG 1 (28.08.-31.08.2012 in Brüssel) werden Beiträge zu hören sein, die sich mit "Assessment and Evaluation - Linking Multiple Perspectives on Assessment" beschäftigen. Die Konferenzteilnehmer der EARLI SIG 18 in Zürich (29.08.-31.08.2012) widmen sich dem Thema "From Theory to Theory. Empirical Analysis in Relation to Theoretical Models of Educational Effectiveness".

AEPF & KBBB

Für den kommenden Herbst ist die 77. Tagung der AEPF und KBBB (Sektion) 2012 in Bielefeld angesetzt.

Wir freuen uns, Sie im Rahmen der genannten Veranstaltungen (wieder) zu treffen und sehen den zahlreichen Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit Spannung entgegen.

Haben Sie Fragen, Anmerkungen oder Hinweise an die Koordinierungsstelle "Steuerung im Bildungssystem"? Sie erreichen uns unter folgenden Kontaktdaten:

Geplante SteBis-Veranstaltungen im Neuen Jahr

Ausblick-Zukunft von Anfang an

Blick ins neue Veranstaltungsjahr

SteBis-Zwischentagung:

Im Rahmen einer projektinternen Zwischentagung ist für die Jahresmitte 2012 geplant, die (Teil-)befunde der am Forschungsschwerpunkt beteiligten Projektgruppen zusammenzutragen und im Hinblick auf sich anschließende Veröffentlichungen und einen evidenzbasierten Wissenstransfer aufzubereiten. Angaben zu bereits abgeschlossenen Veröffentlichungen aller Förderungslinien im Bereich der empirischen Bildungsforschung finden Sie in der Literaturdatenbank des BMBF unter http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/ebf_lit.html. Eine Auflistung der Publikationen, die im Zusammenhang mit den SteBis-Projekten bereits entstanden oder in Planung sind, werden wir in Kürze unter www.stebis.de bereitstellen.

Qualifizierungs-Workshops (Teil II)

Der zweite Teil der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung ist in Form projektinterner Workshops  zur Mehrebenenanalyse sowie zum Academic Writing für den Frühsommer 2012 geplant. Hinweise zu externen, öffentlichen Angeboten von Methodenworkshops, die im Rahmen von Summer Schools allen Interessierten offenstehen, finden Sie außerdem unter  http://www.stebis.de/qualifizierungsangebote/index.html.

Expertenzirkel zum Themenschwerpunkt "Schulen in schwieriger Lage":

Für den Herbst ist ein themenfokussiertes Expertengespräch geplant, in dem sich Prof. Dr. Isabell van Ackeren und Prof. Dr. Nicolle Pfaff mit Praktikerinnen und Praktikern über Strategien zur Qualitätsentwicklung und -sicherung für Schulen in `sozialen Brennpunkten` (u.a. gekennzeichnet durch eine hohe Arbeitslosenquote, hohe Einwohnerdichte, hoher Anteil an Schülerinnen und Schülern aus Familien in prekären Lebenslagen) austauschen werden. Am Beispiel von Fallstudien, die unterschiedliche Aspekte erfolgreichen schulischen Handelns auch unter schwierigen Rahmenbedingungen herausarbeiten, sollen die Herausforderungen, vor denen diese Schulen stehen, gemeinsam mit den Praktikerinnen und Praktikern analysiert sowie erfahrungs- und lösungsorientiert diskutiert werden.

Aufruf zu thematisch fokussierten Einzeltreffen der Projekte

Um die Kooperation innerhalb des Forschungschwerpunkts zu vertiefen, war im Dezember zur Bildung themenspezifischer Arbeitsgruppen entlang projektspezifischer Forschungsinteressen aufgerufen worden. Es können insgesamt vier Treffen durch die Koordinierungsstelle finanziert werden. Deadline für die Sammlung der eingereichten Vorschläge ist der 29.02.2012.

Impressum

SteBis - Kontaktdaten

Institution:

SteBis - Koordinierungsstelle des BMBF-Forschungsschwerpunktes "Steuerung im Bildungssystem"

eingerichtet an der Freien Universität Berlin

Anschrift:

Koordinierungsstelle SteBis

Ansprechpartner:

Jasmin Tarkian, Katja Thillmann

Freie Universität Berlin
FB Erziehungswissenschaft und Psychologie
AB Schulpädagogik / Schulentwicklungsforschung

Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin

Tel. +49 (0) 30 838-75424

 eMail: stebis@fu-berlin.de

Umsatzsteueridentifikationsnummer:

DE 811304768

Redaktion:

Projektbüro SteBis
Habelschwerdter Allee 45
Raum KL 23/201

14195 Berlin
E-Mail : stebis@fu-berlin.de

Gestaltung:

Designteam
Center für Digitale Systeme
Kompetenzzentrum e-Learning / Multimedia
Freie Universität Berlin

Technische Umsetzung:

CMS
Center für Digitale Systeme
Kompetenzzentrum e-Learning / Multimedia
Freie Universität Berlin

Content Management System: Infopark AG CMS Fiona (www.infopark.de)

Bildnachweise:

Fotos: Sara Tormöhlen

Rechtsform:

Die Freie Universität Berlin ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts gem. §§ 1 und 2 Berliner Hochschulgesetz (BerlHG)

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