BMBF-Forschungsschwerpunkt | Steuerung im Bildungssystem

2. BMBF Tagung "Bildungsforschung 2020"

Klein

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Klein_von_Ilsemann

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von_Ilsemann_Front

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von_Ilsemann

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Thiel_Klein_von_Ilsemann

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Richter_Forschungsstand

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Heitmann_Start

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Heitmann_Schlüsselerlebnis

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Cortina_im_Forum3

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Gärtner

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Diedrich_SI

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Thiel

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Postermarktplatz_Nefo

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Posterpräsentation

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Koordinierungsstelle SteBis

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Wissinger_Brüsemeister

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Podium

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Podium2

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News vom 06.04.2014

Forschung im Dialog mit Politik und Praxis

Über 350 Gäste aus Bildungspolitik und Bildungsadministration, Wissenschaft und schulischer Praxis konnte der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel am 27.03.2014 zur 2. BMBF-Tagung "Bildungsforschung 2020 im Hotel andel`s in Berlin begrüßen. Die zweitägige Tagung des Bundesministerium für Bildung und Forschung, die dem gegenseitigen Austausch, dem gezielten Transfer von Forschungsbefunden und der Identifikation von Forschungsbedarfen diente, bot auch diesmal Vertrerinnen und Vertretern der Bildungsforschung und Bildungspraxis mit vierzehn Themenforen, einem Postermarktplatz und einem vom Bildungsjournalisten Armin Himmelrath moderierten Podiumsgespräch Gelegenheit für Austausch und Diskussionen. Zahlreiche Impulse zu zentralen Anliegen der Bildungssteuerung, -forschung und -praxis wurden im Laufe der beiden Tage gesetzt.

Ausgewählte SteBis-Projekte nutzten die Tagung, um ihre Forschungsbefunde während der Postersession zu präsentieren oder mit den Tagungsgästen ins Gespräch über die Herausforderungen im Spannungsfeld "zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung", dem Motto der diesjährigen Tagung, zu treten.

Im Fokus: Befunde und Desiderate "neuer Steuerung"

Das von Prof. Dr. Felicitas Thiel moderierte Forum 3 war an der Frage "Wie kommt die Bildungspolitik zu ihrem Wissen?" ausgerichtet und fokussierte die drei Steuerungsinstrumente "zentrale Abschlussprüfungen", "Vergleichsarbeiten" und "Schulinspektionen". Mit Dr. Esther Dominique Klein (Universität Duisburg-Essen) und Cornelia von Ilsemann (Bildungssenat Bremen), Dr. Dirk Richter (IQB) und Rolf Heitmann (Fachleiter für Mathematik) sowie Dr. Holger Gärtner (ISQ) und Dr. Martina Diedrich (Schulinspektion Hamburg) zeigten sechs Expertinnen und Experten jeweils in themenfokussierten Tandems aus Forschung und Praxis auf, welche Erkenntnisse zur Implementation, Wirkung und Nutzung von Daten in politisch-administrativen wie schulischen Handlungsfeldern aus ihrer Perspektive bereits vorliegen bzw. welche weiteren Maßnahmen sie für erforderlich halten, um evidenzbasierte Entscheidungen auf unterschiedlichen Ebenen zu unterstützen. (Ein Download der Vortragsfolien ist hier möglich).

Bildungsforschung und gesellschaftliche Verantwortung in Gegenwart und Zukunft

Anlass zur Reflexion wissenschaftlichen Vorgehens bei der Beantwortung solcher und weiterer elementarer Fragen zur Verbesserung von Bildungssystem und Unterrichtsqualität lieferte die Keynote von Prof. Dr. Kai Cortina von der University of Michigan. Mit Blick auf seine eigene Erfahrung als empirischer Bildungsforscher in Deutschland und in den USA gab er Anstöße zum Transfer von Forschungswissen in unterschiedliche Anwendungsfelder und plädierte für die Entwicklung neuer Forschungsdesigns zur Entwicklung von Interventionen.

In der abschließenden Podiumsdiskussion, am zweiten Tag der Veranstaltung, schilderten der Hessische Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz, die mit dem Deutschen Schulpreis prämierte Schulleiterin Angelika Knies sowie Christian Stärk, Vorsitzender des Landesschülerbeirats Baden Württemberg, bildungspraktische Herausforderungen, wie sie etwa bei der Gestaltung von Rahmenlehrplänen oder bei der Steuerung von Lehr-Lern-Prozessen im Schulalltag entstehen. Felicitas Thiel und ihr Kollege Kai Cortina ergänzten die Anliegen und Erfahrungen der Praktikerinnen und Praktiker aus einer wissenschaftlichen Perspektive.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bildungsforschungstagung.de

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